Die „Müllchallenge“

Da wir herausfinden wollten, ob es möglich ist, die Menge an Kunststoffabfällen durch bewusstes Einkaufen zu minimieren, haben wir an unserer Schule die „Müllchallenge“ ins Leben gerufen. Für zwei Wochen haben freiwillige Schüler ihren Müll unter die Lupe genommen und uns ihre Ergebnisse mitgeteilt. In der ersten Woche sollten alle noch ganz normal einkaufen und somit ihren Ausgangspunkt ermitteln. Danach ging es in der zweiten Woche los. Durch gezieltes Vermeiden von Kunststoffverpackungen haben die Schüler versucht, so viel Plastik wie möglich einzusparen. Jeder der Teilnehmer hat sein Bestes gegeben und fleißig Müll vermieden. Wir sind eine kleine Schule, doch wir haben es geschafft, viele zu motivieren, was uns sehr gefreut hat. Jeder konnte mit ein bisschen Anstrengung mindestens 10% seines Abfalles reduzieren, was schon einmal eine deutliche Verbesserung ist. Es wurde allerdings tatsächlich geschafft, bis zu 80% des Kunststoffverbrauches einzudämmen. Applaus für diesen Teilnehmer. Im Durchschnitt ist eine Einsparung von 34% herausgekommen. Wir sind stolz und freuen uns, dass es so gut geklappt hat.

Wer sich jetzt denkt: Ach, da hätte ich auch gerne mitgemacht! Kann das doch einfach für sich mal ausprobieren. Alles, was man dafür braucht ist:

  • Ein Mülleimer
  • Zwei Wochen Zeit; und man kann eigentlich gleich loslegen!

Versucht es doch selbst einmal und ihr werdet herausfinden, dass in unserer heutigen Zeit das Einsparen von Kunststoff vielleicht nicht einfach, aber durchaus machbar ist.